In ETFs investieren

So lohnt sich das Investieren in ETFs wirklich

Sparer können Indexfonds nutzen, die an der Börse gehandelt werden, um sehr einfach und preiswert ihr Geld anzulegen und zu vermehren. Die gegebenen Marktfaktoren haben es möglich gemacht, dass die Investition in ETFs für Sparer interessant wird. Die Globalisierung, der schnelle Wandel und die vielen Umstände des Alltags erleichtern es den Sparern, sinnvoll Geld anzulegen. Aktien von bekannten Dax Unternehmen sind nicht mehr so interessant. Alle Aktien des gewählten Aktienindex sind für die Geldanlage der Sparer lukrativ.

Die Vorteile einer Investition in ETFs

Die Anlage in ETFs streut das Risiko. Beim Investment in Indexfonds legt sich der Sparer nicht auf ein Dax Unternehmen fest, sondern investiert sein Geld in alle Aktien, die im gewählten Index geführt werden. Hierdurch benötigt der Sparer auch kein Fondsmanagement, wodurch er Kosten spart. Daneben sind die anfallenden Investitions-Gebühren günstig, weil sie maximal bei 0,5 Prozent jährlich liegen.

ETF Investition für Profi-Sparer

Wem die Rendite bei einer Investition in ETFs nicht ausreicht, dem steht ein interessantes Portfolio an Smart Beta ETFs zur Verfügung. Diese ETFs werden zusammengestellt und bestehen nicht aus einem generellen Aktienindex. Vielmehr werden beispielsweise Aktien gewählt, die einen günstigen Einstiegspreis haben, obwohl die Unternehmen einen guten Gewinn generieren. Auch werden Aktien für den Smart Beta ETF gewählt, die eine sehr starke Dividende abgeben. Im Ergebnis sind die Smart Beta ETFs für den Sparer interessant, weil sie einem ähnlichen Preissegment unterliegen wie gängige ETFs, und weil sie zum anderen eine bessere Rendite abwerfen. Günstig für eine optimale Rendite ist immer eine breite Streuung, die auch weltweit angelegt ist. So entgeht der Sparer Risiken, die sich beispielsweise in einem Land ergeben könnten. Interessant ist für Sparer ein Paket aus dem Weltaktienindex MSCI World. Hier erhält er Aktien, die über 23 Länder und weit über 1500 Einzeltitel verstreut sind. Dabei sind viele Währungen berücksichtigt.

Wie kann eine ETF Investition vorgenommen werden?

Ein Broker oder auch eine Onlinebank bietet Wertpapierdepots an, die oftmals kostenlos geführt werden. Hierbei gibt es auch immer wieder zahlreiche Angebote für den Kauf, sodass nur geringe Erwerbskosten anfallen. Die Depotführung ist einfach und unkompliziert und bietet dem Sparer mit wenig Zeit und dem Willen, eine große Rendite zu erwirtschaften, eine sehr gute Alternative. So kann jeder Sparer leicht einen individuellen Vermögensaufbau mit einem ETF Sparplan initiieren.

Welche Gebühren fallen bei ETF Investitionen an?

ETF Investitionen sind vergleichsweise anders strukturiert, als andere Investitonsvorhaben. Zu den anfallenden Kosten gehören zumeist die Verwaltungs- und Handelsgebühren. Fixe Kosten und Gebühren für eine Depotführung fallen bei Investitionen in ETFs oftmals nicht an. Gerade hierbei gibt es zahlreiche Unterschiede der verschiedenen Anbieter. Dirketbanken und Onlinebroker verzichten auf jährliche Fixgebühren und erlauben damit einen transparenten Einblick über die wirklich anfallenden Kosten.

Wer bereits in Fonds mit Management investiert hat, kennt die Ausgabeaufschläge, die als Gebühr berechnet werden. Bei einer ETF Investitition fallen derartige Ausgabeaufschläge nicht ins Gewicht, weil sie nicht erhoben werden. Der Wettbewerb macht es letztlich möglich, dass mittlerweile zahlreiche Produkte zur Geldanlage angeboten werden, die keine fünfprozentige Gebühr als Aufschlag für die Ausgabe verlangen.

Und bei den Verwaltungsgebühren der ETFs fallen vergleichsweise auch nur sehr geringe Kosten an. War ein Sparer bisher gewohnt, bei der Investition in gängige Investmentfonds mit bis zu zwei Prozent Verwaltungskosten jährlich belastet zu werden, profitieren ETF Sparer erheblich. Hier betragen die Verwaltungskosten jährlich maximal 0,5 Prozent. Sollten Renten ETFs als Investitionsgrundlage gewählt werden, dann fallen sogar noch geringere Verwaltungskosten pro Jahr an. Diese liegen dann bei maximal 0,25 Prozent jährlich. Schon das Einsparen beim Kostenblock beschert Zuversicht hinsichtlich der zu erwartenden Rendite, weshalb ETFs immer beliebter bei Sparern werden.

Welches ETF Angebot auswählen?

Wer sich dazu entschieden hat, in ETFs zu investieren, findet nunmehr ein sehr breit angelegtes Marktangebot vor. Hierbei die richtige Auswahl zu treffen, ist nicht immer gerade einfach. Immerhin gibt es tausende Angebote und alle bieten bisweilen auch unterschiedliche Anlagestrategien. Allerdings gibt es einige Kriterien, die bei der Auswahl des passenden ETF Investments beachtet werden können, um auch wirklich das richtige ETF Angebot auszuwählen. Sehr beliebt sind in Deutschland die ETFs von DAX und MDAX.

Wer beim Anlegen des Geldes auf die Replikationsmethode achtet, hat bereits die richtigen Renditevorteile in der Hand. Unterschieden werden bei der Investition in ETFs diejenigen mit einer direkten und einer indirekten Replikation. Eine direkte Replikation bildet den Index immer ganz genau nach. Hierin beinhaltet sind damit alle im betreffenden Index vorhandenen Wertpapiere. Dabei sind allerdings noch Angebote zu unterscheiden, die sich auf Papiere mit großem Indexeinfluss beziehen. Bei diesen Offerten fallen Papiere von Indexmitgliedern mit geringem Gewicht vollends aus dem ETF Angebot heraus. Aus diesem Grund kann es sodann auch zu Renditeabweichungen kommen, sollte ein geringwertiges Indexmitglied einen plötzlich starken Zuwachs erhalten. Dieser schlägt sich dann im Hinblick auf die Rendite nicht auf ETFs nieder.

Entscheidet sich der Anleger für eine indirekte Replikation, sollte beachten, dass der ETF Anbieter hierbei eine Swap Abbildung der Indexentwicklung vornimmt. Diese Tauschgeschäfte finden zwischen dem ETF Anbieter und einem Swap Mitanbieter statt. Wird der Swap Mitanbieter zahlungsunfähig, trägt der Anleger das Risiko und verliert im schlechtesten Fall seine komplette Anlage. Auf der anderen Seite ist die indirekte Replikation bei ETFs sehr vorteilhaft, weil sie überaus günstig ist. Es fallen noch weniger Gebühren an, weil ein Verkauf und Kauf stattfinden. Bei positivem Ausgang des Geschäfts erhöht sich damit die Rendite.

Weitere Infos:
http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/fonds-statt-einzelaktien-zu-spaet-fuer-etfs/8273434-4.html
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/wohin-mit-dem-geld-2017-das-zeitalter-der-etf-14599623.html