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Mitglied in der deutschen Gesellschaft der plastischen ,
rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgen (zuvor VDPC) |
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Privatklinik Leipzig,
Sachsen
Plastische und Ästhetische Chirurgie - Schönheitschirurgie
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Leipzig
Sachsen
BRD Deutschland |
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Leipzig
Sachsen
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Wann ist eine
Bauchdeckenstraffung sinnvoll?
Eine deutliche Verbesserung der Bauchkontur kann durch eine
chirurgische Bauchdeckenplastik erreicht werden, wenn
- sich die Haut nach extremer Gewichtsreduktion
nicht oder nur ungenügend zurückgebildet hat
- auf der Grundlage erheblicher
Fettansammlungen ober- und unterhalb des Nabels eine Fettschürze
resultiert, die teilweise über die Genitalregion hinweghängen
kann und neben dem unschönen Aussehen nicht selten unangenehme
Erscheinungen wie Hautekzeme, Pilzinfektionen etc. hervorruft
- nach einer oder mehreren Schwangerschaften
die Bauchhaut zu stark überdehnt wurde bzw. die gerade
Bauchmuskulatur sich nach der elastischen Dehnung nicht mehr in
der Mittellinie vereinigt hat und somit unterhalb des Nabels ein
Kugelbauch entstanden ist
- unschöne bzw. schmerzhafte oder eingezogene
Narben nach einem Kaiserschnitt bzw. einer gynäkologischen
Operation bestehen.
Bei erheblichem Übergewicht mit generalisierter
Fettansammlung sollte einer Bauchdeckenplastik eine
Gewichtsreduktion vorausgehen.
Erfolgsaussichten
Bei umschriebenen Fettansammlungen im Ober- und Unterbauch, bei
überschüssiger bzw. erheblich gefalteter Haut nach
Gewichtsreduktionen bzw. unschönen Bauchkonturen nach
Schwangerschaften führt der risikoarme operative Eingriff zu guten
und sehr guten kosmetischen Ergebnissen. Um dies zu gewährleisten,
wird dieser Eingriff in unserer Klinik von einem Facharzt für
Plastische und Ästhetische Chirurgie durchgeführt. Der Erfolg ist
in aller Regel dauerhaft. Entferntes Fettgewebe kann sich nicht an
gleicher Stelle neu bilden. Auf eine ausgewogene und bilanzierte
Ernährung sollte jedoch auch nach der Operation großer Wert gelegt
werden, um eine erneute Gewichtszunahme zu vermeiden.
Der operative Eingriff
Der in schonender Allgemeinanästhesie durchgeführte Eingriff
dauert ca. zwei Stunden. Hierbei wird ein querovaler
Hautfettgewebsanteil entfernt. Die untere Begrenzung befindet sich
oberhalb der Schamhaargrenze, die obere Begrenzung oberhalb des
Nabels. Die seitlichen Begrenzungen liegen einwärts oder in Höhe
der Beckenkämme. Schwangerschaftsstreifen bzw. narbige
Veränderungen in dieser Region werden mit entfernt. Zusätzlich ist
häufig die Straffung der die geraden Bauchmuskeln bedeckenden
derben Bindegewebsschicht notwendig und sinnvoll. Der innere
Bauchraum bleibt unberührt. Eine ggf. gleichzeitig durchzuführende
Fettabsaugung der Hüft- und Gesäßregion wird zu diesem Zeitpunkt
angeschlossen.
Am Ende der Operation werden in den Wunddefekt zwei bis drei
weiche Silikonschläuche eingelegt, welche Blut und Gewebswasser
aus der Wunde nach außen ableiten. Dies soll eine
Flüssigkeitsansammlung in der Wundhöhle vermeiden und somit zur
schnelleren und komplikationslosen Heilung beitragen. Die
Schläuche werden nach zwei bis vier Tagen entfernt.
Nach der verdeckten Hautnaht wird Ihnen ein Stützverband angelegt,
welcher über insgesamt sechs Wochen das Operationsgebiet
entlastet.
Durch die o.g. Schnittführung sind Sie nach erfolgreichem Eingriff
in der Lage, auch knapp sitzende Bademoden zu tragen, ohne dass
die Narbe sichtbar ist.
Die Zeit nach der Operation
In den ersten Wochen nach der Operation treten häufig
Spannungsgefühle und leicht ziehende Schmerzen bei
längsgerichtetem Zug auf die Bauchdecke auf. Der Stützverband,
der, wie oben erwähnt, ca. sechs Wochen getragen werden sollte,
führt zumindest zu einer Linderung dieser Beschwerden. Durch
zunehmendes Herumlaufen werden Sie jedoch wieder rasch Ihren
normalen häuslichen und beruflichen Tätigkeiten nachgehen können.
Ab dem siebten Tag können Sie sich mit desinfizierenden
Seifenlösungen duschen, auf ein Vollbad sollte jedoch in den
ersten vier postoperativen Wochen verzichtet werden.
Nach ca. drei Wochen werden im Rahmen eines Verbandswechsels die
am Wundrand überstehenden Fäden entfernt.
In Abhängigkeit von der Beschwerdesymptomatik sollte ca. 8-10
Wochen auf intensive sportliche Betätigungen verzichtet werden.
Für einen komplikationslosen Verlauf ist ebenso ein Verzicht auf
Alkohol und Nikotin während der ersten vier Wochen nach dem
Eingriff notwendig.
Eingriffspezifische Risiken
Als spezielle Risiken gelten bei diesem Eingriff Infektionen und
Heilungsstörungen, Asymmetrien, Unregelmäßigkeiten, verbreiterte
Narbenbildungen, Nachblutungen sowie vorübergehende
Gefühlsstörungen im Operationsgebiet.
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