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Mitglied in der deutschen Gesellschaft der plastischen ,
rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgen (zuvor VDPC) |
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Privatklinik Leipzig,
Sachsen
Plastische und Ästhetische Chirurgie - Schönheitschirurgie
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Leipzig
Sachsen
BRD Deutschland |
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Sachsen
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Die verschiedenen Operationsverfahren
Die Form der weiblichen Brust wird durch die Größe der Brustdrüse
und durch die Menge des der Drüse aufsitzenden Fettgewebes bestimmt.
Eine Schicht mit lockerem Gewebe trennt die Drüse vom darunter
liegenden Brustmuskel. Dieser Brustmuskel wiederum liegt den
knöchernen und bindegewebigen Strukturen des Brustkorbes auf.
Bei übergroßen und somit zu schweren Brüsten bzw. beim Nachlassen
der Hautfestigkeit, auch schon bei kleinerer Brustdrüse, kommt es
zum Absinken des Brustvolumens, wobei in zunehmenden Stadien
zusätzlich der Brustwarzen/Warzenvorhofkomplex nach unten verlagert
wird und somit einen zu großen Abstand vom oberen Brustansatz
besitzt.
Die operativen Verfahren haben sich in den letzten Jahrzehnten
verändert, verfeinert und gipfeln letztlich in Techniken mit
minimalen Narben. Es muss jedoch betont werden, dass nicht bei jeder
Patientin ein Verfahren mit minimaler Narbenlänge angewandt werden
kann. Die gewählte Schnittführung ist abhängig von der Brustgröße,
der Wunschgröße, der Beschaffenheit des Hautweichteilmantels sowie
der Versiertheit des Operateurs. Um ein optimales Ergebnis zu
gewährleisten, werden diese Eingriffe in unserer Klinik
ausschließlich von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische
Chirurgie durchgeführt.
Wir bieten Verfahren an, bei denen Narben lediglich zirkulär um den
Warzenvorhof, bei großem Brustvolumen auch zusätzlich von diesem
senkrecht in die Brustumschlagsfalte und in dieser anschließend über
eine kurze Strecke in seitwärtige Richtung verlaufen. Es werden
somit störende Narben im Bereich der Achselhöhle und im
Dekolletébereich vermieden. Bei dem Wunsch nach einer gleichzeitigen
Vergrößerung des Brustvolumens kann zusätzlich ein Implantat
eingesetzt werden.
Erfolgsaussichten
Bei entsprechender Indikation und der Anwendung des auf Sie
abgestimmten Operationsverfahrens erhält Ihre Brust nach dem
sorgfältigen operativen Eingriff eine schöne, volle, natürliche und
auf Ihr äußeres Erscheinungsbild abgestimmte Form.
Der operative Eingriff
Der in schonender Allgemeinanästhesie durchgeführte Eingriff dauert
in Abhängigkeit vom Ausgangsbefund ca. ein bis vier Stunden. Hierbei
wird nach der ausgiebigen Desinfektion über den vorher mit Ihnen
besprochenen kleinstmöglichen Hautschnitt das Brustdrüsengewebe
freigelegt, je nach Verfahren von der Brustmuskulatur gelöst, ggf.
die überschüssigen Drüsenanteile entfernt, die Drüse kopfwärts in
regelrechte Position verlagert und der nun zu große
Hautweichteilmantel reduziert. Bei geringen Brustdrüsenvolumina
reicht in der Regel eine Neupositionierung des Warzenvorhofkomplexes
aus, ohne hierbei Drüsengewebe zu entfernen. Auf Wunsch kann zu
diesem Zeitpunkt ein Implantat eingelegt werden.
Um die Ansammlung von Blut und Wundwasser im Wundbezirk zu
vermeiden, werden Silikonschläuche verwendet, die das Sekret nach
außen befördern. Die Entfernung dieser Drainagen erfolgt am ersten
bis dritten postoperativen Tag.
Die Zeit nach der Operation
Um eine optimale Form der Brust zu erhalten, werden wir Ihnen die
ersten sieben postoperativen Tage einen Tape-Verband anlegen.
Zusätzlich möchten wir Sie bitten, für mindestens sechs Wochen
ununterbrochen einen gut sitzenden BH zu tragen, der eine seitliche
und untere Abstützung der Brust gewährleistet.
Der Prozess der Wundheilung mit der Rückbildung der
operationsbedingten Schwellung benötigt ca. 10-14 Tage, das
definitive Ergebnis liegt jedoch erst nach Wochen bis Monaten vor.
Nach ca. drei Wochen werden im Rahmen eines Verbandswechsels die am
Wundrand überstehenden Fäden entfernt.
Je nach Absprache mit dem Operateur sollten Sie sechs bis zwölf
Wochen auf intensive sportliche Tätigkeiten verzichten. Auch später
ist bei sportlichen Aktivitäten das Tragen eines straff sitzenden
BH’s empfehlenswert.
Wir möchten Sie bitten, Ihren behandelnden Frauenarzt über die
Bruststraffung zu unterrichten, damit er die späteren Ergebnisse der
Brustkrebsvorsorgeuntersuchungen entsprechend werten kann.
Eingriffspezifische Risiken
Als spezielle Risiken gelten bei diesen Eingriffen Asymmetrien,
Infektionen und Heilungsstörungen, Narbenbildungen, Nachblutungen
mit Blutergüssen sowie vorübergehende Gefühlsstörungen im
Operationsgebiet. Sehr selten werden Gewebeuntergänge im Bereich des
Warzenvorhofes beobachtet, die sekundär korrigiert werden können.
Vorübergehend oder sehr selten dauerhaft kann es zu Gefühlsstörungen
umschriebener Bezirke des Warzenhofes bzw. der Brustwarze kommen. |
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