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Die verschiedenen Verfahren
Die Altersveränderungen sind verschieden stark ausgeprägt und
besitzen unterschiedliche Ursachen. Aus diesem Grund ist ein
ausführliches Beratungsgespräch, in welchem Ihnen die für Sie in
Frage kommenden Verfahren erläutert werden, äußerst wichtig.
Faltenunterspritzung mit Fremdmaterialien
Handelt es sich um Falten, die bei insgesamt straffem
Hautcharakter durch die verstärkte „Arbeit“ der Gesichtsmuskeln
auftreten (insbesondere im Mund-, Wangen- und Stirnbereich), sind
hier Unterspritzungen mit resorbierbaren und nicht resorbierbaren
Substanzen möglich. In unserer Klinik werden nur solche
Materialien verwendet, die nahezu keine allergene Komponente
aufweisen und aufgrund ihrer synthetischen Herstellung definitiv
keine Krankheitserreger übertragen können. Diese Substanzen werden
auch zur Vergrößerung des Lippenrotes verwendet.
Faltenunterspritzung mit Eigenfett
Eine weitere Möglichkeit der Faltenauffüllung ist die
Unterspritzung mit Eigenfett. Hiermit können besonders größere
Flächen, wie die Wangenpartie, die Lippen- oder Kinnregion
korrigiert werden. Das Fettgewebe wird beispielsweise aus der
Gesäß-, Rücken- oder der Bauchregion entnommen, um nach einer
Aufarbeitung über spezielle Kanülen in Ihre Problemzone
rückinjiziert zu werden.
Faltenbehandlung mit Toxin
Durch die Injektion des Toxins kann insbesondere im Stirnbereich,
in der Region zwischen den Augen („Zornesfalten“) und im Bereich
seitlich der Augen („Krähenfüße“), die Aktivität der Muskeln
reduziert werden, so dass die entsprechenden Falten nahezu
vollständig verschwinden. Dieser Muskellähmungseffekt ist zeitlich
begrenzt (ca. 4-10 Monate).
Erfolgsaussichten
Eine richtige Indikationsstellung führt zu guten und sehr guten
Ergebnissen. Bei der Verwendung resorbierbarer Substanzen ist der
Erfolg ca. 4-12 Monate sichtbar. Anschließend muss nachgespritzt
werden.
Nicht resorbierbare Substanzen werden vom Körper über viele Jahre
hinweg nur minimal abgebaut. Eine Nachinjektion ist sehr selten
notwendig.
Nach der Implantation von Eigenfett bleiben die Fettzellen, die
Anschluss an die Blutgefäßversorgung gewonnen haben, lebenslang
erhalten. Im Mittel wird diese Rate mit ca. 40-60 % angegeben. Von
zumindest einer Folgebehandlung ist somit auszugehen.
Der Eingriff
Zum vereinbarten Termin werden die entsprechenden Bereiche
desinfiziert, ggf. lokal betäubt und anschließend unterspritzt.
Bereits nach ca. 30-45 Minuten können Sie die Klinik wieder
verlassen. Lediglich die Unterspritzung mit Eigenfett stellt einen
operativen Eingriff dar, der sowohl in Lokalanästhesie als auch in
Vollnarkose durchgeführt werden kann. Nach diesem Sachverhalt
richtet sich auch die Dauer des Klinikaufenthaltes.
Als Reaktion treten gelegentlich Rötungen auf, die nach wenigen
Stunden abklingen. In jedem Fall ist mit Schwellungen zu rechnen,
die 6-36 Stunden andauern können. Lokale Kühlungen beschleunigen
den Prozess der Abschwellung.
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