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Operationstechniken
Über mehrere Schnitte in der Nasenschleimhaut werden die zu
korrigierenden Knorpel- und Knochenabschnitte dargestellt,
bearbeitet und neu geformt. Unter Umständen ist es notwendig, bei
eingesunkenen Nasenrücken oder –spitzen Knorpel zu
transplantieren. Dieser wird entweder aus überschüssigem
Nasenknorpel oder dem Ohr gewonnen. Auch hier entstehen nahezu
unsichtbare Narben. Formveränderungen des Ohres sind nicht zu
befürchten. Am Operationsende werden zur Erhaltung der neuen Form
spezielle Pflasterverbände sowie in den meisten Fällen eine
Nasenschiene angelegt (Dauer: 14 Tage).
Erfolgsaussichten
Bei entsprechender Indikation und der Anwendung des auf Sie
abgestimmten Operationsverfahrens werden die Unschönheiten an der
Nase korrigiert, das Gesicht hierdurch verfeinert und die normalen
Gesichtsproportionen wiederhergestellt. Aus eigener Erfahrung ist
zu sagen, dass Patienten nach einer erfolgreichen Nasenkorrektur
zu den glücklichsten Patienten des Fachgebietes zählen.
Die Zeit nach der Operation
Um eine übermäßige Schwellung im Operationsgebiet zu vermeiden,
ist es vorteilhaft, die ersten Tage in leicht sitzender Position
zu liegen und zu schlafen. Über mehrere Tage ist das Auflegen von
kühlen, feuchten Kompressen erforderlich.
Der Prozess der Wundheilung mit der Rückbildung der
operationsbedingten Schwellung benötigt ca. 10-14 Tage, das
definitive Ergebnis liegt jedoch erst nach mehreren Monaten vor.
Je nach Absprache mit dem Operateur sollten Sie sechs bis zwölf
Wochen auf intensive sportliche Tätigkeiten verzichten.
Insbesondere Druckerhöhungen im Bereich des Gesichtes, die beim
Bücken oder dem Tragen von schweren Gegenständen auftreten, können
zum Zerreißen kleinerer Blutgefäße mit nachfolgender Blutung
führen.
Ab dem vierten Tag können Sie sich mit desinfizierenden
Seifenlösungen duschen. Auf ein Vollbad sollte jedoch in den
ersten drei postoperativen Wochen verzichtet werden. Ebenso
empfehlen wir den Verzicht auf Saunabesuche innerhalb der ersten
zwei Monate.
Für einen komplikationslosen Verlauf ist ein Verzicht auf Alkohol
und Nikotin während der ersten vier Wochen nach dem Eingriff
notwendig.
Eingriffsspezifische Risiken
Als spezielle Risiken gelten bei diesen Eingriffen Infektionen und
Heilungsstörungen, Nachblutungen mit Blutergüssen sowie
vorübergehende Gefühlsstörungen im Wundbezirk. Ebenso besteht das
Risiko von Asymmetrien bzw. von Über- oder Unterkorrekturen. In
den ersten Wochen nach dem Eingriff besteht aufgrund der
geschwollenen Nasenschleimhaut die Möglichkeit der eingeschränkten
Atmung bzw. der Einschränkung des Geruchsempfindens.
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