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Zahntourismus
Ungarn
In
Ungarn floriert der Tourismus - besonders der Zahntourismus. Wer
nicht von Natur aus mit schönen und gesunden Zähnen gesegnet
ist und trotz aller Zahnpflege Probleme mit dem Gebiss bekommt,
kann in Deutschland für die Sanierung tief in die Tasche
greifen.
Die
Ausbildung der Zahnärzte ist in Ungarn nichts anders als in
Deutschland - Ungarn ist für seine Zahnärzte sogar bekannt.
Und Ungarische Zahnärzte haben sich auf Besucher aus
Deutschland, Schweiz und Österreich eingerichtet. In einigen
Praxen läuft alles auf "deutsch" ab - bis hin zur
Wartezimmerlektüre.
Viele
Behandlungen kosten deutlich weniger als die Hälfte. Häufig
werden Festpreise vereinbart - unabhängig vom Aufwand. Termine
gibt es von acht bis 22.00 Uhr. Behandlungen, für die in
Deutschland mehrere Sitzungen veranschlagt werden, die sich über
Wochen hinziehen können, sind in Ungarn deutlich gestrafft.
Der
Grund dafür, warum die Zahnärzte so kostengünstig arbeiten können:
Die Arbeit ist billiger. Das Material ist das gleiche wie in
Deutschland oder der Schweiz. Für zwei Implantate zahlt der
Patient dort ca. € 1.200,00, inklusive Goldüberkronung. Zum
Vergleich ein Kostenvoranschlag für zwei Implantate in
Deutschland: ca. € 5.000 (der genaue Preis variiert mit
Aufwand und Verlauf der Behandlung).
Bisher mussten gesetzliche Versicherte die Behandlung aus eigener Tasche
bezahlen. Denn die Kassen mussten nicht zahlen, wenn man sich für
eine Behandlung ins Ausland begab. Seit dem 1.1.2004 sind die
Regelungen großzügiger: Es gilt freie Arztwahl in allen
EU-Staaten im ambulanten Bereich. Nach der EU-Erweiterung am 1.
Mai 2004 gilt dies also auch für Ungarn |