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Villa St. Gertraut, Denkmalgeschütze Eigentumswohnungen und Gewerbeflächen mitten in Berlin

Denkmalschutz gemäß § 7i / 10f EstG

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Bezirk Berlin-Mitte

Bundesland Berlin

Bundesrepublik Deutschland BRD

Objektbeschreibung

Beschreibung  

 

Lebensgenuss des 19. Jahrhunderts – mit allem Komfort der Moderne

Wer möchte das nicht? In einem historischen Ambiente wohnen und zeitgleich alle Vorzüge eines modernen Wohnhauses genießen. Die “Villa St. Gertraudt” ist ein kernsanierter Altbau aus den Jahren 1871 – 1884. Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble besteht aus drei Flügeln, die drei- und viergeschossig sind. Zwischen den weitläufigen Flügeln erstreckt sich ein großer Privatpark mit einem beeindruckenden alten Baumbestand - Ruhe und Erholung inmitten einer hektischen Millionenmetropole.

 

In enger Kooperation mit der Behörde für Denkmalschutz wird das ehemalige Krankenhaus restauriert und modernisiert. Erleben Sie luxuriösen Lebensraum in klassizistischem Ambiente. Maisonettewohnungen über zwei Etagen im Gartengeschoss mit Hochparterre, Etagenwohnungen im 1. Obergeschoss sowie die Maisonettewohnungen über zwei Etagen zu dem ausgebauten Dachgeschoss lassen keine Wünsche offen. Formschöne Treppenhäuser, weitläufige, von schönen Gewölben überspannte Flure und rund 3,40 m hohe luft- und sonnendurchflutete Räume vereinen Komfort und Stil in einzigartiger Weise. Fast jede der ca. 103 Wohnungen hat einen Balkon, eine größere Terrasse zum Hof oder im Vorgartenbereich. PKW-Stellplätze in Tiefgaragen, ein Indoor-Spielplatz und Gästewohnungen unterstreichen die Exklusivität der “Villa St. Gertraudt”.

Zustand

 

Baujahr:
ca. 1871 – 1884

Modernisierung:
Das gesamt Objekt wird einer Kernsanierung unterzogen:

  • Einbau neuer Holzsprossen-Fenster

  • Einbau moderner Bäder

  • Erneuerung der gesamten Haustechnik

  • Erneuerung der kompletten Heizungsanlage

  • Restaurierung der Fassade und Neubau von Balkonen sowie Dachterrassen

  • Parkettböden in den Wohn- / Schlafbereichen und in den offenen Küchen

Aktueller Gebäudezustand:
Das Gebäude befindet sich derzeit in einem sanierungsbedürftigen Zustand, wobei die Bausubstanz als sehr gut zu bezeichnen ist. Es besteht völlige Baufreiheit, so dass hier eine grundlegende Kernsanierung durchgeführt werden kann.

Qualität:
Das Denkmalensemble „Villa St. Gertraudt“ wird komfortabel modernisiert. Die Kontrolle und Abnahme erfolgt durch den TÜV Süddeutschland

Fertigstellung:
Die Fertigstellung ist für Dezember 2005 vertraglich vereinbart

Ausstattung

 

 

 

 

 

 

Objekt:
Die „Villa St. Gertraudt“ verfügt über ein großzügiges Entree mit eigener Auffahrt, wo schöne schmiedeeiserne Tore für ein angenehmes Gefühl von Sicherheit sorgen. Zwischen den weitläufigen Flügeln des klassizistischen Baus mit seiner in Greppiner Backsteinen ausgeführten Fassade, erstreckt sich ein unter Denkmalschutz stehender ca. 10.750 qm großer Privatpark mit einem beeindruckenden alten Baumbestand.

Es entstehen 103 moderne, helle, dem Neubau-Standard entsprechende Wohnungen, mit optimalen Grundrissen (1 – 4 Zimmern), Wohnungsgrößen von ca. 36 – 191 qm. Des weiteren werden 2 Gewerbeeinheiten entstehen.

Abschreibung:
Denkmalabschreibung gemäß § 7 i / 10 f EStG auf ca. 60 % des Kaufpreises sowie 2,5 % linear auf die verbleibenden 30 % des Kaufpreises

Vorteile auf einen Blick

-          Ruhige Innenstadtlage mit besten Verbindungen zu Business, Politik, Freizeit, Kultur und Luxus.

-          Hochwertige, komfortsanierte Eigentumswohnungen mit TÜV-Zertifikat.

-          Denkmalabschreibung gemäß § 7 i/10 f EstG auf ca. 60% des Kaufpreises

-          Hohes Mietnachfrage dank einzigartigem Wohn- und Servicekonzept wie Kids Club und Gästewohnung.

-          Realistische Mieten: EUR 7,50/qm Wfl.; Mietsicherheit durch 10 Jahre Mietpool.

-          Steueroptimiert dank Erbbaurecht, Erbbauzins EUR 1.-/ qm Wfl. p.M.

-          Finanzierung des Kaufpreise über namhafte Banken bei entsprechender Bonität möglich.

-          Direktes persönliches Wohneigentum grundbuchlich gesichert – kein Immobilienfonds.

-          Erfahrener Partner seit 1928

-          Kaufpreise ca. EUR 2.275.-/qm Wfl., z.B. 2 Zi., 50 qm x EUR 2.275.- = EUR 113,750.- zzgl.  EUR 50.-

      Erbbauzins p.M., Miete monatlich EUR 375.-.

Lagebeschreibung

Kontinent:

Europa

Land:

Deutschland

Bundesland | Region:

Bundesland Berlin

Landkreis:

Berlin Mitte

PLZ/Ort:

10963 Berlin | Nähe Podsdamer Platz | Innenstadt

Nächster größerer Ort:

Berlin

Wohnfläche:

Es entstehen 103 moderne, helle, dem Neubau-Standard entsprechende Wohnungen, mit optimalen Grundrissen (1 – 4 Zimmern), Wohnungsgrößen von ca. 36 – 191 qm. Des weiteren werden 2 Gewerbeeinheiten entstehen.

Größe Grundstück:

Das Objekt steht auf einem insgesamt 10.750 qm großen Erbbaurechtsgrundstück

Baujahr:

Baujahr: ca. 1871 – 1884

Die Fertigstellung ist für Dezember 2005 vertraglich vereinbart

Zimmerzahl:

1 bis 4 Zimmer Wohnungen und Maisonette Wohnungen

Etagen:

EG, Gartengeschoss, 1.OG, 2. OG, 3. OG, 4. OG, Tiefgarage

Garage / Stellplatz:

Stellplatz in der Tiefgarage

Balkon:

Wohnungen mit Balkon oder Balkonen

Terrasse:

Wohnungen mit Gartenterrasse und zusätzlichem Balkon

Frei ab:

Fertigtellung Dezember 2005

Verkaufspreis:

Ab €uro 130.000.- bis 617.298.-

Die „Villa St. Gertraudt“ liegt 5 Minuten vom Potsdamer Platz entfernt. Zu Fuß erreicht man den südlichen Beginn der Friedrichstraße, um von hier aus durch den neuen, luxuriösen Shoppingbezirk mit seinen internationalen Modegeschäften und Restaurants zu flanieren. Die Straße „Unter den Linden“ ist nicht weit entfernt. Wer möchte, kann das aufgeregte und aufregende Berliner Politik-, Geschäfts- und Nachtleben um die „Villa St. Gertraudt“ aus vollen Zügen genießen.

 

Der ruhende Pol in einer Stadt, die niemals schläft.

Die „Villa St. Gertraudt“ befindet sich südlich des Landwehrkanals in einem ruhigen Quartier zwischen dem Tempelhofer Ufer und der Yorkstraße - direkt an der historischen Grenze der Berliner Innenstadt.

Still und etwas verträumt in der Nähe des neuen Zentrums Potsdamer Platz gelegen, bildet der Standort den Schnittpunkt zu den attraktiven Angeboten der Berliner Innenstadt.

 

Der Potsdamer Platz liegt nur 5 Minuten entfernt. Zu Fuß erreicht man den südlichen Beginn der Friedrichstraße, die mit ihren internationalen Modegeschäften und Restaurants in dem neuen, luxuriösen Shoppingbezirk zum Flanieren einlädt. Im näheren Umfeld der „Villa St. Gertraudt“ bietet die Bergmannstraße eine multikulturelle Vielfalt der Genüsse, die auch in Berlin einmalig ist. Als östlicher Abschluß lockt die historische Markthalle am Marheineckeplatz.

 

Wer aber lieber Ruhe und Abgeschiedenheit inmitten der großen Stadt sucht, findet in der Villa St. Gertraudt mit ihrem großzügigen Entree mit eigener Auffahrt und dem parkgroßen Hof ebenfalls seine Heimat

   

Sport-/ Freizeitaktivitäten in der Umgebung

Wirtschaftliche

Situation

Umgebung

 

Das Bruttoinlandsprodukt des Landes Berlin betrug im Jahr 2001 75,8 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Hamburg erzielte ein Bruttoinlandsprodukt von 73,7 Mrd. Euro bei etwa nur halb so viel Bevölkerung, im Land Brandenburg waren es 42,3 Mrd. Euro bei grob 2/3 so viel Bevölkerung (Quelle: IHK-Bericht 2000/2001).

 

In Berlin gab es 2001 insgesamt 138.688 der Industrie- und Handelskammer zugehörige Betriebe. Davon waren 48.289 im Handelsregister eingetragen und 90.399 so genannte Kleingewerbetreibende (IHK-Bericht 2000/2001).

 

Über 80% der Unternehmen Berlins gehören dem Tertiärsektor an. Die Zukunft gehört den wissens-, technik-, design- und service-intensiven Leistungen. Wirtschaftsmotor der Stadt ist schon jetzt der Dienstleistungssektor, in welchem mit rund 591.000 Beschäftigten rund 41 Prozent aller Erwerbstätigen arbeiten. Die Bruttowertschöpfung liegt bei rund 69 Mrd. Euro pro Jahr.

 

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Berlin einen Index von 96.0 (EU-25:100) (2003).

Berlin ist der Sitz vieler regional und bundesweit sendender Rundfunkanstalten. Neben Fernsehsendern wie MTV, Nick, VIVA und VIVA Plus, Sat.1, N24, TV. Berlin oder FAB gibt es in Berlin eine große Anzahl so genannter Privatradios. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender RBB (früher in Berlin der geschichtsträchtige SFB, in Brandenburg ORB), Deutsche Welle TV und Deutschland Radio haben hier ihren Sitz. Der politischen Bedeutung als Hauptstadt tragen die meisten überregionalen Sender wie ARD, ZDF oder RTL mit einem „Hauptstadtstudio“ Rechnung.

 

In Berlin erscheinen die meisten Tageszeitungen Deutschlands. Die größten Abonnement-Zeitungen sind die Berliner Zeitung, die Berliner Morgenpost sowie Der Tagesspiegel, die alle drei jeweils einen umfangreichen Berlin-Teil aufweisen. Bundesweite Bedeutung haben die linksliberale taz, die konservative Welt, die rechtskonservative Wochenzeitung Junge Freiheit, das Linkspartei nahe Neue Deutschland und die sozialistische Junge Welt. Außerdem gibt es in Berlin die Boulevardzeitungen B.Z., Bild Berlin und Berliner Kurier.

 

Neben den Zeitungen gibt es verschiedene Anzeigenblätter wie die Berliner Woche, das Berliner Abendblatt oder die Zweite Hand; außerdem erscheinen verschiedene Stadtmagazine wie der Tip, 030 oder die Zitty.

 

In Berlin haben der Verlag Walter de Gruyter und der Springer-Verlag ihren Sitz. Sie bieten neben Büchern und Zeitschriften auch viele multimediale Angebote.

Dem innerstädtischen öffentlichen Personennahverkehr dienen 15 S-Bahn-Linien (betrieben von der S-Bahn Berlin GmbH) sowie neun U-Bahn-, 22 Straßenbahn-, 150 Bus- und sechs Fährlinien (alle betrieben von der BVG).

 

Die Innenstadt wird in Ost-West-Richtung von der als Hochbahn angelegten Stadtbahn durchquert, welche parallel von S-Bahn sowie Regional- und Fernverkehr befahren wird. Sie verbindet das Westkreuz mit dem Ostkreuz, und passiert dabei die Bahnhöfe Charlottenburg, Zoologischen Garten, Berlin - Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Alexanderplatz und Ostbahnhof. Auf der Nord-Süd-Achse übernimmt die U-Bahnlinie 9 den größten Teil des Fahrgastaufkommens, ergänzt durch die teilweise unterirdische Nord-Süd-Trasse der S-Bahn. Die S-Bahntrasse kreuzt am Bahnhof Friedrichstraße die Stadtbahn. Vervollständigt wird der Bahnverkehr durch die Ringbahn, welche die Innenstadt einschließt. Alle anderen Linien kreuzen diese Trassen.

 

Am 28. Mai 2006 wurde der neue Berliner Hauptbahnhof in Betrieb genommen. Damit erhielt der Regional- und Fernverkehr der Bahn gemäß dem so genannten Pilzkonzept erstmals einen zentralen Bahnhof in Berlin. Der Fernverkehr wird seitdem größtenteils über den Tiergartentunnel vom Bahnhof Südkreuz über Berlin - Hauptbahnhof bis nach Gesundbrunnen geführt. Zum Eisenbahnknotenpunkt Berlin gehört auch der südlich bei Potsdam gelegene Rangierbahnhof Seddin. Für den Regionalverkehr verkehren Regionalbahn- und Regionalexpresslinien der Deutschen Bahn sowie zwei InterConnex-Linien.

 

Siehe auch: Liste der Bahnhöfe im Raum Berlin, Liste der Berliner U-Bahnhöfe

 

Das Stadtbusnetz gliedert sich in Expressbusse (Buchstabe X), MetroBusse (Buchstabe M) und Stadtbusse (mit dreistelliger Nummer). Ähnlich dazu gibt es die MetroTram (Buchstabe M) und Straßenbahn (zweistellige Nummer). Nachtbusse haben als Linienbezeichnung ein "N" vor der Liniennummer. In den Nächten vor Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen fahren fast alle S- und U-Bahnlinien (außer U4 und S85) durchgehend, bei der S-Bahn teilweise mit veränderter Streckenführung.

 

Der Bus-Fernverkehr zu deutschen und europäischen Zielen wird über den Zentralen Omnibus-Bahnhof am Funkturm (ZOB) abgewickelt. Gegenüber dem Messegelände gelegen, ist er direkt über den Berliner Stadtring (A 100) erreichbar und mit dem ÖPNV durch Bus-, U- und S-Bahnlinien verbunden.

Derzeit verfügt Berlin über drei Flughäfen: Tegel (TXL), Tempelhof (THF) und Schönefeld (SXF). Letzterer liegt allerdings knapp hinter der Berliner Stadtgrenze und befindet sich somit im Land Brandenburg. Langfristig ist geplant, den Flughafen Schönefeld zu vergrößern, um die im Innenstadtbereich liegenden Flughäfen Tegel und Tempelhof zu schließen. Das Großprojekt Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) stößt bei zahlreichen Anwohnern in Berlin und Brandenburg auf Widerstand. Sie haben gegen den geplanten Hauptstadtflughafen geklagt. Am 16. März 2006 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Bau des Großflughafens aber unter Auflagen genehmigt, so das dessen Bau zum Jahreswechsel 2006/2007 beginnen kann. Es sind von den BBI-Gesellschaftern Baukosten in Höhe von rund 2 Milliarden Euro veranschlagt worden.

 

Mit dem bereits 1909 eröffneten Flugplatz Johannisthal besaß Berlin den ersten Flugplatz Deutschlands (1995 geschlossen).

Sport & Freizeit

 

In Berlin sind sämtliche Sportarten möglich!

Berlin verfügt über eine Vielzahl von Museen. Bereits 1841 wurde die von Spree und Kupfergraben umflossene Museumsinsel im nördlichen Teil der Spreeinsel durch königliche Order zu einem „der Kunst und der Altertumswissenschaft geweihten Bezirk“ bestimmt. In der Folge entstanden dort mehrere Museen, wie das Alte Museum im Lustgarten, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das heutige Bodemuseum und das Pergamonmuseum. Diese Museen stellen vor allem Exponate aus der Zeit der Antike aus. 1999 wurde die Museumsinsel in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

 

Außerhalb der Museumsinsel befinden sich Museen über vielfältige Themen. Die Gemäldegalerie und Neue Nationalgalerie sind Kunstmuseen, das Bauhaus-Archiv ein Architekturmuseum. Das Deutsche Historische Museum im Zeughaus Unter den Linden veranschaulicht deutsche Geschichte aus 2.000 Jahren. Einen ebenso langen Zeitraum jüdisch-deutscher Geschichte zeigt das Jüdische Museum in einer ständigen Ausstellung. Das Jagdschloss Grunewald beherbergt eine erlesene Gemäldesammlung aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. In Dahlem konzentrieren sich zahlreiche ethnologische Museen. In Lichtenberg wurde auf dem Areal des früheren Ministeriums für Staatssicherheit der DDR das Stasi-Museum eingerichtet. Das Museum am Checkpoint Charlie, auch als Mauermuseum bekannt, zeigt Momente aus der Teilungsgeschichte. In der Nähe des Potsdamer Platzes steht seit 2005 das Denkmal für die ermordeten Juden Europas von Peter Eisenman.

 

In Berlin hat die vom Bund und allen Bundesländern gemeinsam getragene Stiftung Preußischer Kulturbesitz ihren Hauptsitz. Auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg unterhält hier wichtige Standorte. Beide verwalten, bewahren, pflegen und ergänzen in ihren international bedeutenden Einrichtungen die Kulturgüter des ehemaligen Staates Preußen.

 

Die Stiftung Stadtmuseum Berlin vereinigt weitere traditionsreiche Museen Berlins. Die am 23. Juni 1995 gegründete Stiftung ist das größte stadthistorische Museum Deutschlands. Als Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins ist es in seinem Kern aus der Vereinigung von Märkischem Museum - 1874 gegründet - und Berlin Museum - 1962 gegründet – entstanden. Die breite Palette der verschiedenen, zum Teil schon im 19. Jahrhundert begründeten Sammlungen dokumentieren in großer Vielfalt alle Bereiche der Entwicklung Berlins von den ersten Spuren menschlicher Besiedlung in der Steinzeit bis zur Gegenwart.

Das zwischen 1788 und 1791 errichtete Brandenburger Tor ist Berlins Wahrzeichen und Symbol der überwundenen Teilung. Es ist den Propyläen auf der Akropolis in Athen nachempfunden und wird von einer Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria gekrönt, die von ihrem Schöpfer Johann Gottfried Schadow jedoch als Friedensgöttin Eirene gedacht war. Das Tor ist das westliche Ende der Straße Unter den Linden, die sich bis zur Museumsinsel in der Spree und dem Berliner Dom hinzieht. Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 verlief dort die Grenze zwischen beiden Stadthälften.

 

Berliner DomIn diesem Areal liegen die im Jahre 1743 im Rokokostil erbaute Deutsche Staatsoper, die zwischen 1774 und 1780 errichtete Staatsbibliothek, das von 1695 bis 1706 nach Plänen von Andreas Schlüter gebaute barocke ehemalige Zeughaus und die zwischen 1747 und 1773 errichtete Hedwigs-Kathedrale, die Hauptkirche des katholischen Bistums Berlin. Der Französische Dom am Gendarmenmarkt war im 17. Jahrhundert Mittelpunkt des französischen Viertels. Die im Jahre 1809 eröffnete Humboldt-Universität zu Berlin, an welcher der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel lehrte, brachte 27 Nobelpreisträger hervor.

 

Eine beliebte Einkaufspromenade in Berlin ist der Kurfürstendamm mit seinen zahlreichen Hotels, Geschäften und Restaurants. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde zwischen 1891 und 1895 erbaut. Sie markiert das östliche Ende des Boulevards. Ihre Turmruine blieb als Mahnmal erhalten. Gleich daneben entstand nach Plänen Egon Eiermanns von 1959 bis 1961 eine neue Kirche auf achteckigem Grundriss mit einem sechseckigen frei stehenden Kirchturm.

 

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Die östliche Verlängerung des Kurfürstendammes bildet die Tauentzienstraße, wo sich mit dem KaDeWe (Kaufhaus des Westens) das größte Kaufhaus des europäischen Kontinents und das zwischen 1963 und 1965 erbaute Europa-Center befinden. Das 22-stöckige Gebäude beherbergt viele Geschäfte, Restaurants, Büros, ein Kino und eine Aussichtsplattform. In nordöstlicher Richtung erstreckt sich mit über drei Kilometern Länge die größte Parkanlage Berlins, der Tiergarten.

 

In der Nähe des Brandenburger Tores befinden sich die 1957 errichtete Kongresshalle und das zwischen 1884 und 1894 gebaute Reichstagsgebäude. Es wurde am 27. Februar 1933 durch einen Brand schwer beschädigt und im Zweiten Weltkrieg erneut erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Seit dem Jahre 1999 ist das Gebäude Sitz des Deutschen Bundestages. Einen Besuch wert ist auch das 1785 errichtete Schloss Bellevue, einst Sommerwohnung von Prinz August Ferdinand, des Bruders Friedrich des Großen, heute Amtssitz des Bundespräsidenten.

 

Die Oranienburger Straße war vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum des jüdischen Viertels. Zu deren Wiederaufbau gehörte unter anderem die Restaurierung der 1866 fertig gestellten Neuen Synagoge. Sie wurde durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. 1995 wieder eröffnet dient sie heute als Mittelpunkt für das Studium und die Erhaltung jüdischer Kultur. In nördlicher Richtung liegt der älteste jüdische Friedhof der Stadt. Der weitaus bekanntere Jüdische Friedhof in Berlin-Weißensee ist der größte jüdische Friedhof Europas.

In Berlin sind etwa 18% der Stadtfläche bewaldet. Die Stadtforstverwaltung Berliner Forsten verwaltet mit ca. 29.000 Hektar die größte Stadtwaldfläche Deutschlands. Am bekanntesten ist sicherlich der Grunewald, der von der Grunewald Seenkette durchzogen und im Westen von der Havel begrenzt wird.

 

Blick von der Wannseebrücke auf den Wannsee. Der von der Havel durchflossene Große Wannsee bedeckt eine Fläche von 260 Hektar. Mit ihm besitzt Zehlendorf, eine der bevorzugtesten Wohngegenden der Stadt, Berlins beliebtestes Naherholungsgebiet, das Wassersport, Ausflugsschifffahrt und das Strandbad Wannsee bietet.

 

Der Müggelsee und die Müggelberge im Südosten Berlins sind zu allen Jahreszeiten beliebte Ausflugsziele. Das Strandbad Rahnsdorf ist in den Sommermonaten ein Besuchermagnet. Der Müggelsee ist der größte der Berliner Seen. Er dehnt sich über 7,4 Quadratkilometer aus (maximal 4,3 Kilometer lang; 2,6 Kilometer breit) und ist bis zu 8 Meter tief. Vielfach findet man die Bezeichnung Großer Müggelsee, da er mit dem Kleinen Müggelsee einen Bruder hat, der allerdings lediglich 0,16 Quadratkilometer umfasst. Der See und die am Südrand gelegenen Müggelberge, mit 115,4 Meter die höchsten Berliner Erhebungen, entstanden während des Pleistozäns. Am Westhang des sogenannten Kleinen Müggelbergs wurde von 1959 bis 1961 der neue Müggelturm errichtet, nachdem der alte im Mai 1958 abgebrannt war. Er bietet einen weitreichenden Ausblick über die Seen und Wälder der Umgebung bis hin zur Stadtsilhouette Berlins.

Sehenswürdigkeiten in Berlin-Mitte

Bauten

Berliner Fernsehturm

Brandenburger Tor

Humboldt-Universität zu Berlin

Rotes Rathaus

Neue Synagoge

Hackesche Höfe

Palast der Republik

St.-Hedwig-Krankenhaus (Berlin) von 1846

Kirchen

Berliner Dom

Deutscher Dom

Französischer Dom

Hedwigskathedrale

Nikolaikirche

Zionskirche

St. Marienkirche (Berlin)

Museen

Deutsches Historisches Museum im Zeughaus

Pergamonmuseum

Alte Nationalgalerie

Altes Museum

Neues Museum

Bodemuseum

Märkisches Museum

Museum für Naturkunde

Theater

Berliner Ensemble

Deutsches Theater (mit Kammerspielen)

Volksbühne

Maxim Gorki Theater

Staatsoper Unter den Linden

Komische Oper

Kleines Theater Berlin-Mitte

Schauspielhaus

Kabarett Die Distel

Friedrichstadtpalast

Theaterdiscounter

Straßen und Plätze

Alexanderplatz

Arkonaplatz

Gendarmenmarkt

Große Hamburger Straße

Rathausstraße

Unter den Linden

Friedrichstraße

Sonstiges

Scheunenviertel

Museumsinsel

Dorotheenstädtischer Friedhof

Nikolaiviertel

Anforderung weiterer Informationen unter G151