|
Beschreibung
|
Lebensgenuss
des 19. Jahrhunderts – mit allem Komfort der Moderne
Wer möchte das nicht? In einem historischen Ambiente wohnen und
zeitgleich alle Vorzüge eines modernen Wohnhauses genießen. Die
“Villa St. Gertraudt” ist ein kernsanierter Altbau aus den
Jahren 1871 – 1884. Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble
besteht aus drei Flügeln, die drei- und viergeschossig sind.
Zwischen den weitläufigen Flügeln erstreckt sich ein großer
Privatpark mit einem beeindruckenden alten Baumbestand - Ruhe und
Erholung inmitten einer hektischen Millionenmetropole.
In enger Kooperation mit der Behörde für Denkmalschutz wird das
ehemalige Krankenhaus restauriert und modernisiert. Erleben Sie
luxuriösen Lebensraum in klassizistischem Ambiente.
Maisonettewohnungen über zwei Etagen im Gartengeschoss mit
Hochparterre, Etagenwohnungen im 1. Obergeschoss sowie die
Maisonettewohnungen über zwei Etagen zu dem ausgebauten
Dachgeschoss lassen keine Wünsche offen. Formschöne Treppenhäuser,
weitläufige, von schönen Gewölben überspannte Flure und rund
3,40 m hohe luft- und sonnendurchflutete Räume vereinen Komfort
und Stil in einzigartiger Weise. Fast jede der ca. 103 Wohnungen
hat einen Balkon, eine größere Terrasse zum Hof oder im
Vorgartenbereich. PKW-Stellplätze in Tiefgaragen, ein
Indoor-Spielplatz und Gästewohnungen unterstreichen die
Exklusivität der “Villa St. Gertraudt”.
|
|
Zustand
|
Baujahr:
ca. 1871 – 1884
Modernisierung:
Das gesamt Objekt wird einer Kernsanierung unterzogen:
-
Einbau
neuer Holzsprossen-Fenster
-
Einbau
moderner Bäder
-
Erneuerung
der gesamten Haustechnik
-
Erneuerung
der kompletten Heizungsanlage
-
Restaurierung
der Fassade und Neubau von Balkonen sowie Dachterrassen
-
Parkettböden
in den Wohn- / Schlafbereichen und in den offenen Küchen
Aktueller Gebäudezustand:
Das Gebäude befindet sich derzeit in einem sanierungsbedürftigen
Zustand, wobei die Bausubstanz als sehr gut zu bezeichnen ist. Es
besteht völlige Baufreiheit, so dass hier eine grundlegende
Kernsanierung durchgeführt werden kann.
Qualität:
Das Denkmalensemble „Villa St. Gertraudt“ wird
komfortabel modernisiert. Die Kontrolle und Abnahme erfolgt durch
den TÜV Süddeutschland
Fertigstellung:
Die Fertigstellung ist für Dezember 2005
vertraglich vereinbart
|
|
Ausstattung
|
Objekt:
Die „Villa St. Gertraudt“ verfügt über
ein großzügiges Entree mit eigener Auffahrt, wo schöne
schmiedeeiserne Tore für ein angenehmes Gefühl von Sicherheit
sorgen. Zwischen den weitläufigen Flügeln des klassizistischen
Baus mit seiner in Greppiner Backsteinen ausgeführten Fassade,
erstreckt sich ein unter Denkmalschutz stehender ca. 10.750 qm großer
Privatpark mit einem beeindruckenden alten Baumbestand.
Es entstehen 103 moderne, helle, dem
Neubau-Standard entsprechende Wohnungen, mit optimalen Grundrissen
(1 – 4 Zimmern), Wohnungsgrößen von ca. 36 – 191 qm. Des
weiteren werden 2 Gewerbeeinheiten entstehen.
Abschreibung:
Denkmalabschreibung gemäß § 7 i / 10 f EStG auf ca. 60 % des
Kaufpreises sowie 2,5 % linear auf die verbleibenden 30 % des
Kaufpreises
|
|
Vorteile auf einen Blick
|
-
Ruhige Innenstadtlage mit besten
Verbindungen zu Business, Politik, Freizeit, Kultur und Luxus.
-
Hochwertige, komfortsanierte
Eigentumswohnungen mit TÜV-Zertifikat.
-
Denkmalabschreibung gemäß § 7 i/10 f
EstG auf ca. 60% des Kaufpreises
-
Hohes Mietnachfrage dank einzigartigem
Wohn- und Servicekonzept wie Kids Club und Gästewohnung.
-
Realistische Mieten: EUR 7,50/qm Wfl.;
Mietsicherheit durch 10 Jahre Mietpool.
-
Steueroptimiert dank Erbbaurecht,
Erbbauzins EUR 1.-/ qm Wfl. p.M.
-
Finanzierung des Kaufpreise über
namhafte Banken bei entsprechender Bonität möglich.
-
Direktes persönliches Wohneigentum
grundbuchlich gesichert – kein Immobilienfonds.
-
Erfahrener Partner seit 1928
-
Kaufpreise ca. EUR 2.275.-/qm Wfl., z.B.
2 Zi., 50 qm x EUR 2.275.- = EUR 113,750.- zzgl.
EUR 50.-
Erbbauzins p.M., Miete monatlich EUR
375.-.
|
|
|
Wirtschaftliche
Situation
Umgebung
|
Das
Bruttoinlandsprodukt des Landes Berlin betrug im Jahr 2001 75,8
Mrd. Euro. Zum Vergleich: Hamburg erzielte ein
Bruttoinlandsprodukt von 73,7 Mrd. Euro bei etwa nur halb so viel
Bevölkerung, im Land Brandenburg waren es 42,3 Mrd. Euro bei grob
2/3 so viel Bevölkerung (Quelle: IHK-Bericht 2000/2001).
In
Berlin gab es 2001 insgesamt 138.688 der Industrie- und
Handelskammer zugehörige Betriebe. Davon waren 48.289 im
Handelsregister eingetragen und 90.399 so genannte
Kleingewerbetreibende (IHK-Bericht 2000/2001).
Über
80% der Unternehmen Berlins gehören dem Tertiärsektor an. Die
Zukunft gehört den wissens-, technik-, design- und
service-intensiven Leistungen. Wirtschaftsmotor der Stadt ist
schon jetzt der Dienstleistungssektor, in welchem mit rund 591.000
Beschäftigten rund 41 Prozent aller Erwerbstätigen arbeiten. Die
Bruttowertschöpfung liegt bei rund 69 Mrd. Euro pro Jahr.
Im
Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards
erreicht Berlin einen Index von 96.0 (EU-25:100) (2003).
|
|
Berlin
ist der Sitz vieler regional und bundesweit sendender
Rundfunkanstalten. Neben Fernsehsendern wie MTV, Nick, VIVA und
VIVA Plus, Sat.1, N24, TV. Berlin oder FAB gibt es in Berlin eine
große Anzahl so genannter Privatradios. Auch die öffentlich-rechtlichen
Sender RBB (früher in Berlin der geschichtsträchtige SFB, in
Brandenburg ORB), Deutsche Welle TV und Deutschland Radio haben
hier ihren Sitz. Der politischen Bedeutung als Hauptstadt tragen
die meisten überregionalen Sender wie ARD, ZDF oder RTL mit einem
„Hauptstadtstudio“ Rechnung.
In
Berlin erscheinen die meisten Tageszeitungen Deutschlands. Die größten
Abonnement-Zeitungen sind die Berliner Zeitung, die Berliner
Morgenpost sowie Der Tagesspiegel, die alle drei jeweils einen
umfangreichen Berlin-Teil aufweisen. Bundesweite Bedeutung haben
die linksliberale taz, die konservative Welt, die
rechtskonservative Wochenzeitung Junge Freiheit, das Linkspartei
nahe Neue Deutschland und die sozialistische Junge Welt. Außerdem
gibt es in Berlin die Boulevardzeitungen B.Z., Bild Berlin und
Berliner Kurier.
Neben
den Zeitungen gibt es verschiedene Anzeigenblätter wie die
Berliner Woche, das Berliner Abendblatt oder die Zweite Hand; außerdem
erscheinen verschiedene Stadtmagazine wie der Tip, 030 oder die
Zitty.
In
Berlin haben der Verlag Walter de Gruyter und der Springer-Verlag
ihren Sitz. Sie bieten neben Büchern und Zeitschriften auch viele
multimediale Angebote.
|
|
Dem
innerstädtischen öffentlichen Personennahverkehr dienen 15
S-Bahn-Linien (betrieben von der S-Bahn Berlin GmbH) sowie neun
U-Bahn-, 22 Straßenbahn-, 150 Bus- und sechs Fährlinien (alle
betrieben von der BVG).
Die
Innenstadt wird in Ost-West-Richtung von der als Hochbahn
angelegten Stadtbahn durchquert, welche parallel von S-Bahn sowie
Regional- und Fernverkehr befahren wird. Sie verbindet das
Westkreuz mit dem Ostkreuz, und passiert dabei die Bahnhöfe
Charlottenburg, Zoologischen Garten, Berlin - Hauptbahnhof,
Friedrichstraße, Alexanderplatz und Ostbahnhof. Auf der Nord-Süd-Achse
übernimmt die U-Bahnlinie 9 den größten Teil des
Fahrgastaufkommens, ergänzt durch die teilweise unterirdische
Nord-Süd-Trasse der S-Bahn. Die S-Bahntrasse kreuzt am Bahnhof
Friedrichstraße die Stadtbahn. Vervollständigt wird der
Bahnverkehr durch die Ringbahn, welche die Innenstadt einschließt.
Alle anderen Linien kreuzen diese Trassen.
Am
28. Mai 2006 wurde der neue Berliner Hauptbahnhof in Betrieb
genommen. Damit erhielt der Regional- und Fernverkehr der Bahn gemäß
dem so genannten Pilzkonzept erstmals einen zentralen Bahnhof in
Berlin. Der Fernverkehr wird seitdem größtenteils über den
Tiergartentunnel vom Bahnhof Südkreuz über Berlin - Hauptbahnhof
bis nach Gesundbrunnen geführt. Zum Eisenbahnknotenpunkt Berlin
gehört auch der südlich bei Potsdam gelegene Rangierbahnhof
Seddin. Für den Regionalverkehr verkehren Regionalbahn- und
Regionalexpresslinien der Deutschen Bahn sowie zwei
InterConnex-Linien.
Siehe
auch: Liste der Bahnhöfe im Raum Berlin, Liste der Berliner
U-Bahnhöfe
Das
Stadtbusnetz gliedert sich in Expressbusse (Buchstabe X),
MetroBusse (Buchstabe M) und Stadtbusse (mit dreistelliger
Nummer). Ähnlich dazu gibt es die MetroTram (Buchstabe M) und
Straßenbahn (zweistellige Nummer). Nachtbusse haben als
Linienbezeichnung ein "N" vor der Liniennummer. In den Nächten
vor Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen fahren fast alle S- und
U-Bahnlinien (außer U4 und S85) durchgehend, bei der S-Bahn
teilweise mit veränderter Streckenführung.
Der
Bus-Fernverkehr zu deutschen und europäischen Zielen wird über
den Zentralen Omnibus-Bahnhof am Funkturm (ZOB) abgewickelt. Gegenüber
dem Messegelände gelegen, ist er direkt über den Berliner
Stadtring (A 100) erreichbar und mit dem ÖPNV durch Bus-, U- und
S-Bahnlinien verbunden.
|
|
Derzeit
verfügt Berlin über drei Flughäfen: Tegel (TXL), Tempelhof (THF)
und Schönefeld (SXF). Letzterer liegt allerdings knapp hinter der
Berliner Stadtgrenze und befindet sich somit im Land Brandenburg.
Langfristig ist geplant, den Flughafen Schönefeld zu vergrößern,
um die im Innenstadtbereich liegenden Flughäfen Tegel und
Tempelhof zu schließen. Das Großprojekt Flughafen Berlin
Brandenburg International (BBI) stößt bei zahlreichen Anwohnern
in Berlin und Brandenburg auf Widerstand. Sie haben gegen den
geplanten Hauptstadtflughafen geklagt. Am 16. März 2006 hat das
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Bau des Großflughafens
aber unter Auflagen genehmigt, so das dessen Bau zum Jahreswechsel
2006/2007 beginnen kann. Es sind von den BBI-Gesellschaftern
Baukosten in Höhe von rund 2 Milliarden Euro veranschlagt worden.
Mit
dem bereits 1909 eröffneten Flugplatz Johannisthal besaß Berlin
den ersten Flugplatz Deutschlands (1995 geschlossen).
|
|
Sport & Freizeit
|
In
Berlin sind sämtliche Sportarten möglich!
|
|
Berlin
verfügt über eine Vielzahl von Museen. Bereits 1841 wurde die
von Spree und Kupfergraben umflossene Museumsinsel im nördlichen
Teil der Spreeinsel durch königliche Order zu einem „der Kunst
und der Altertumswissenschaft geweihten Bezirk“ bestimmt. In der
Folge entstanden dort mehrere Museen, wie das Alte Museum im
Lustgarten, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das heutige
Bodemuseum und das Pergamonmuseum. Diese Museen stellen vor allem
Exponate aus der Zeit der Antike aus. 1999 wurde die Museumsinsel
in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Außerhalb
der Museumsinsel befinden sich Museen über vielfältige Themen.
Die Gemäldegalerie und Neue Nationalgalerie sind Kunstmuseen, das
Bauhaus-Archiv ein Architekturmuseum. Das Deutsche Historische
Museum im Zeughaus Unter den Linden veranschaulicht deutsche
Geschichte aus 2.000 Jahren. Einen ebenso langen Zeitraum jüdisch-deutscher
Geschichte zeigt das Jüdische Museum in einer ständigen
Ausstellung. Das Jagdschloss Grunewald beherbergt eine erlesene
Gemäldesammlung aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. In Dahlem
konzentrieren sich zahlreiche ethnologische Museen. In Lichtenberg
wurde auf dem Areal des früheren Ministeriums für
Staatssicherheit der DDR das Stasi-Museum eingerichtet. Das Museum
am Checkpoint Charlie, auch als Mauermuseum bekannt, zeigt Momente
aus der Teilungsgeschichte. In der Nähe des Potsdamer Platzes
steht seit 2005 das Denkmal für die ermordeten Juden Europas von
Peter Eisenman.
In
Berlin hat die vom Bund und allen Bundesländern gemeinsam
getragene Stiftung Preußischer Kulturbesitz ihren Hauptsitz. Auch
die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
unterhält hier wichtige Standorte. Beide verwalten, bewahren,
pflegen und ergänzen in ihren international bedeutenden
Einrichtungen die Kulturgüter des ehemaligen Staates Preußen.
Die
Stiftung Stadtmuseum Berlin vereinigt weitere traditionsreiche
Museen Berlins. Die am 23. Juni 1995 gegründete Stiftung ist das
größte stadthistorische Museum Deutschlands. Als Landesmuseum für
Kultur und Geschichte Berlins ist es in seinem Kern aus der
Vereinigung von Märkischem Museum - 1874 gegründet - und Berlin
Museum - 1962 gegründet – entstanden. Die breite Palette der
verschiedenen, zum Teil schon im 19. Jahrhundert begründeten
Sammlungen dokumentieren in großer Vielfalt alle Bereiche der
Entwicklung Berlins von den ersten Spuren menschlicher Besiedlung
in der Steinzeit bis zur Gegenwart.
|
|
Das
zwischen 1788 und 1791 errichtete Brandenburger Tor ist Berlins
Wahrzeichen und Symbol der überwundenen Teilung. Es ist den
Propyläen auf der Akropolis in Athen nachempfunden und wird von
einer Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria gekrönt, die von
ihrem Schöpfer Johann Gottfried Schadow jedoch als Friedensgöttin
Eirene gedacht war. Das Tor ist das westliche Ende der Straße
Unter den Linden, die sich bis zur Museumsinsel in der Spree und
dem Berliner Dom hinzieht. Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands
am 3. Oktober 1990 verlief dort die Grenze zwischen beiden Stadthälften.
Berliner
DomIn diesem Areal liegen die im Jahre 1743 im Rokokostil erbaute
Deutsche Staatsoper, die zwischen 1774 und 1780 errichtete
Staatsbibliothek, das von 1695 bis 1706 nach Plänen von Andreas
Schlüter gebaute barocke ehemalige Zeughaus und die zwischen 1747
und 1773 errichtete Hedwigs-Kathedrale, die Hauptkirche des
katholischen Bistums Berlin. Der Französische Dom am
Gendarmenmarkt war im 17. Jahrhundert Mittelpunkt des französischen
Viertels. Die im Jahre 1809 eröffnete Humboldt-Universität zu
Berlin, an welcher der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel
lehrte, brachte 27 Nobelpreisträger hervor.
Eine
beliebte Einkaufspromenade in Berlin ist der Kurfürstendamm mit
seinen zahlreichen Hotels, Geschäften und Restaurants. Die im
Zweiten Weltkrieg zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
wurde zwischen 1891 und 1895 erbaut. Sie markiert das östliche
Ende des Boulevards. Ihre Turmruine blieb als Mahnmal erhalten.
Gleich daneben entstand nach Plänen Egon Eiermanns von 1959 bis
1961 eine neue Kirche auf achteckigem Grundriss mit einem
sechseckigen frei stehenden Kirchturm.
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Die östliche Verlängerung des Kurfürstendammes bildet die
Tauentzienstraße, wo sich mit dem KaDeWe (Kaufhaus des Westens)
das größte Kaufhaus des europäischen Kontinents und das
zwischen 1963 und 1965 erbaute Europa-Center befinden. Das 22-stöckige
Gebäude beherbergt viele Geschäfte, Restaurants, Büros, ein
Kino und eine Aussichtsplattform. In nordöstlicher Richtung
erstreckt sich mit über drei Kilometern Länge die größte
Parkanlage Berlins, der Tiergarten.
In
der Nähe des Brandenburger Tores befinden sich die 1957
errichtete Kongresshalle und das zwischen 1884 und 1894 gebaute
Reichstagsgebäude. Es wurde am 27. Februar 1933 durch einen Brand
schwer beschädigt und im Zweiten Weltkrieg erneut erheblich in
Mitleidenschaft gezogen. Seit dem Jahre 1999 ist das Gebäude Sitz
des Deutschen Bundestages. Einen Besuch wert ist auch das 1785
errichtete Schloss Bellevue, einst Sommerwohnung von Prinz August
Ferdinand, des Bruders Friedrich des Großen, heute Amtssitz des
Bundespräsidenten.
Die
Oranienburger Straße war vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum
des jüdischen Viertels. Zu deren Wiederaufbau gehörte unter
anderem die Restaurierung der 1866 fertig gestellten Neuen
Synagoge. Sie wurde durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg
schwer beschädigt. 1995 wieder eröffnet dient sie heute als
Mittelpunkt für das Studium und die Erhaltung jüdischer Kultur.
In nördlicher Richtung liegt der älteste jüdische Friedhof der
Stadt. Der weitaus bekanntere Jüdische Friedhof in Berlin-Weißensee
ist der größte jüdische Friedhof Europas.
|
|
In
Berlin sind etwa 18% der Stadtfläche bewaldet. Die
Stadtforstverwaltung Berliner Forsten verwaltet mit ca. 29.000
Hektar die größte Stadtwaldfläche Deutschlands. Am bekanntesten
ist sicherlich der Grunewald, der von der Grunewald Seenkette
durchzogen und im Westen von der Havel begrenzt wird.
Blick
von der Wannseebrücke auf den Wannsee. Der von der Havel
durchflossene Große Wannsee bedeckt eine Fläche von 260 Hektar.
Mit ihm besitzt Zehlendorf, eine der bevorzugtesten Wohngegenden
der Stadt, Berlins beliebtestes Naherholungsgebiet, das
Wassersport, Ausflugsschifffahrt und das Strandbad Wannsee bietet.
Der
Müggelsee und die Müggelberge im Südosten Berlins sind zu allen
Jahreszeiten beliebte Ausflugsziele. Das Strandbad Rahnsdorf ist
in den Sommermonaten ein Besuchermagnet. Der Müggelsee ist der größte
der Berliner Seen. Er dehnt sich über 7,4 Quadratkilometer aus
(maximal 4,3 Kilometer lang; 2,6 Kilometer breit) und ist bis zu 8
Meter tief. Vielfach findet man die Bezeichnung Großer Müggelsee,
da er mit dem Kleinen Müggelsee einen Bruder hat, der allerdings
lediglich 0,16 Quadratkilometer umfasst. Der See und die am Südrand
gelegenen Müggelberge, mit 115,4 Meter die höchsten Berliner
Erhebungen, entstanden während des Pleistozäns. Am Westhang des
sogenannten Kleinen Müggelbergs wurde von 1959 bis 1961 der neue
Müggelturm errichtet, nachdem der alte im Mai 1958 abgebrannt
war. Er bietet einen weitreichenden Ausblick über die Seen und Wälder
der Umgebung bis hin zur Stadtsilhouette Berlins.
|
|
Sehenswürdigkeiten
in Berlin-Mitte
Bauten
Berliner
Fernsehturm
Brandenburger
Tor
Humboldt-Universität
zu Berlin
Rotes
Rathaus
Neue
Synagoge
Hackesche
Höfe
Palast
der Republik
St.-Hedwig-Krankenhaus
(Berlin) von 1846
Kirchen
Berliner
Dom
Deutscher
Dom
Französischer
Dom
Hedwigskathedrale
Nikolaikirche
Zionskirche
St.
Marienkirche (Berlin)
Museen
Deutsches
Historisches Museum im Zeughaus
Pergamonmuseum
Alte
Nationalgalerie
Altes
Museum
Neues
Museum
Bodemuseum
Märkisches
Museum
Museum
für Naturkunde
Theater
Berliner
Ensemble
Deutsches
Theater (mit Kammerspielen)
Volksbühne
Maxim
Gorki Theater
Staatsoper
Unter den Linden
Komische
Oper
Kleines
Theater Berlin-Mitte
Schauspielhaus
Kabarett
Die Distel
Friedrichstadtpalast
Theaterdiscounter
Straßen
und Plätze
Alexanderplatz
Arkonaplatz
Gendarmenmarkt
Große
Hamburger Straße
Rathausstraße
Unter
den Linden
Friedrichstraße
Sonstiges
Scheunenviertel
Museumsinsel
Dorotheenstädtischer
Friedhof
Nikolaiviertel
|
|